Magazin gegen das
Verschwinden des Undergrounds

Das performative Element bei HGich.T und Deichkind

Subversion oder affirmatives Sauf-Dada?

In seinem Essay Schrägstrich Frontbericht nimmt Linus Volkmann das performative Element der Hamburger Krawallschachteln HGich.T und Deichkind unter die Lupe. Mit dabei: Pop, Suversion und Remmidemmi!

Gisbert zu Knyphausen im Interview

Das Nichts und die Schulterklopfer

Nebenprojekte: Bassist bei Olli Schulz, Gründer Deutschlands ersten Indie-Festivals, das ausschließlich Wein serviert und Sänger der Moses-Schneider-Band Husten. Hauptprojekt: Kennt man ja. Gisbert zu Knyphausen spricht über die Schule des Seele-Auswürgens – ein zentrales Sujet seines Debüt-Albums. Er grübelt nach über Erkenntnisse seiner Zusammenarbeit mit Produzentenlegende Tobias Levin, der sich für renommierte Produktionen ihrer Art…

Jacques Palminger im Interview

„Ich habe die Reise nach innen angetreten“

Dieses Interview mit Jaques Palminger ist erstmals auf kaput-mag.de im Jahr 2018 erschienen. Nun wird es auf der Honigpumpe in überarbeiteter Fassung wiederveröffentlicht.

Fehler ist King! – Weltkulturerbe Dilettantismus

Es ist ein Phänomen der 2000er: Musikvideos aus Projektwochen von einer Filmästhetik durch frühe digitale Camcorder geprägt. Gewollt cool, aber unfreiwillig komisch landeten sie im Netz und gingen durch die Decke.

Sun Ra

Afrofuturismus und interplanetare Performances

Afroamerikanische Identitäten, Ägyptische Pharaonen, Raumschiffe und Jazz. Der legendäre Musiker Sun Ra und seinen Mitstreiter verschmolzen all das zu ihrer Vision von Afrofuturismus. Über eine kulturelle Strömung und eine ihrer prägendsten Figuren.

„Von der Flucht in die Sucht“ – Überidentifikation im Hip Hop und ihre Komik

In den 2010ern erfuhr deutschsprachiger Hip Hop eine Welle der Antithese. Berühmte Acts mit Humor im Rap gab es vorher schon. Doch das Konzept Deichkind oder K.I.Z war bekannt und gewissermaßen vorhersehbar. Neue Künstler schafften gewisse Unklarheiten im Standing, irritierten und wollten nicht getrennt von ihren Kunstfiguren in Erscheinung treten. Die Komik war nun nicht mehr nur in den Songs zu finden, sondern zog sich durchs Marketing, Interviews, Outfit und so weiter.

Andreas Dorau und das performative Konzeptalbum

„Ich bezeichne mich nicht als Musiker“ sagt Andreas Dorau, lässt aber offen, was er denn nun künstlerisch darstellt. Wir haben uns seinen besonderen konzeptionellen Alben angenähert.

PC Music

Are they serious?

Die Berichterstattung rund um das Label „PC Music“ fiel im deutschsprachigen Raum bedenklich rar aus. Besser spät als nie gibt es hier einen Überblick über die Londoner, die mit ihrer Arbeit popkulturelle Kategorien ordentlich aufwirbeln.

Ein Audio-Essay von der Geburt bis zum Kehraus der Gründerzeit

Gelsenkirchen: Stadt der tausend Feuer

In diesem akustischen Essay wird die Geschichte Gelsenkirchens umschlagen. Wie hat sich dieses Produkt des Industriezeitalters entwickelt und welche Zukunft steht ihm bevor? ​Das Feature beschäftigt sich mit ganz unterschiedlichen geschichtlichen Episoden der Ruhrgebietsstadt sowie dem Stadtteil Ückendorf im Speziellen. Eines wird deutlich: Gelsenkirchen ist eben kein Produkt, es ist in erster Linie seine Menschen…